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Das nuttige Gefühl (Gedicht)

Wenn er sich ins Gebüsch verkriecht,
nachdem er an dir schmatzt und riecht –
du findest ihn so rasch nicht wieder,
siehst nur noch der Enten Gefieder.

Dein Herz versteinert, du wirst zur Witzfigur,
alle lachen über seine Erzählungen nur.
Lern aus der Erfahrung – den Stolz bewahre gleich,
auch wenn so mancher ist wütend über des Vorgängers Streich!

Kein Blumenstrauß, ne Entschuldigung nur –
seine Schüchternheit – dagegen hilft keine Kur!
Wenn seine Mutter ihn schon fragen muss: „Hast du sie gern?“,
dann ist sie vom Vertrauen zu ihrem Sohn recht fern.

Wenn er sich verabschiedet, überwechselt zu einer anderen Person –
beobachten kannst du seine Untreue im Internet schon:
Konzentrier dich auf deinen Beruf, deine Laufbahn bloß,
werde dumme Männer los!

Image by André Santana AndreMS from Pixabay

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Plötzliches Verschnupftsein am Telefon (Gedicht)

Noch heute zerbricht er sich den Kopf:
Sagte sie die Wahrheit/war’s nur ein Kropf?
Am Telefon wimmelte sie ihn teils ab,
hielt ihn mit Freundinnen-Stories auf Trab.

Er fragte sich immer wieder: „Was soll das nur?
Hat sie ein HNO-Problem/spielt sie’s zur Zensur?“
Immer dann, wenn ein Thema wurd unbequem,
zog sie die Rotze hoch – nicht angenehm!

Manche passen aufgrund diverser Umstände nicht zusammen – versuchen es doch:
Zwischen ihren Leben klafft ein Loch!
Die paar Telefonate mit dem „Alien“ helfen dennoch weiter:
Du blickst über den Tellerrand, wirst gescheiter!

Image by Simona from Pixabay

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Untreue (Gedicht)

Mit ernster Miene sprichst du mit mir,

plötzlich ist mir klar: Du und ich sind kein Wir!

Die Beichte über deinen Seitensprung –

wie Schmutz liegt sie schwer auf deiner Zung‘! Untreue (Gedicht) weiterlesen