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Du kanntest einen Menschen aus Tunesien, der als Ober gearbeitet hat, und den du dir bei seiner Arbeit immer so vorgestellt hast: „Was wollen Sie DASU?“

Bei manchen Menschen – seien sie besonders attraktiv oder mit ausgeprägtem Kinderwunsch –

kann man sich zu ihrer Sexualfunktion irgendwelche Sounds vorstellen: Vogelgezwitscher quietschig oder rund.

Solche Sachen spricht man, solange man den Menschen kennt und ihm nicht in der Quere sein will, natürlich nicht aus.

Doch irgendwann muss man wohl über solch eine Fantasie reden – sonst halten sie einen für gefährlich, machen einem sinnlos den Garaus.

 

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Bei manchen Sachen sollte man nicht nach etwas Neuem fragen – und wie harmlose Wörter als unbeabsichtigte Trigger wirken und Leute auf dem falschen Fuß erwischt werden (Gedicht)

Fragt dich jemand nach einem Kontakt, der bei dir Eintagsfliege gewesen ist und aufgrund seiner merkwürdigen Voreinstellung Grab-Lebenszeichen deiner Familie und uralte andere Daten wie jüngere Versionen Verwandter getriggert hat,
kannst du nur passen.
Aber erinnert dich dann der Gesichtsausdruck deiner Kätzin an seinen Ausdruck „Gemeinsam pervers werden“, und lässt du sie dann nach deiner FS-Abgabe in Leipzig frei laufen, entführt sie vielleicht seinen Führerschein (und er wirkt damit weltumarmend und noch unbeholfener), und er wird sie dafür hassen. Bei manchen Sachen sollte man nicht nach etwas Neuem fragen – und wie harmlose Wörter als unbeabsichtigte Trigger wirken und Leute auf dem falschen Fuß erwischt werden (Gedicht) weiterlesen

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Wie schön man den Hals küssen kann – doch öffentlich darf man’s über denjenigen nicht sagen (außer, wenn man das Gefühl hat, dass man vielleicht sein Leben damit retten kann) (Gedicht)

Du kanntest vor vielen Jahren mal nen Mann,

der dir zeigte, wie schön man den Hals küssen kann.

Wenn du gerade in mehreren Klagen steckst,

und jeder wissen will, was du mit diesem Mann zu tun hast, dann sagst du’s halt trotz vorherigem Gefühl, sich zurückhalten zu müssen, damit keiner durch ein Missverständnis verreckt.

 

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„Nur fürs Bett“ – manchmal meint er’s nett (Gedicht)

„So ein Arschloch“, sagt manch Mutter.
Doch eigentlich ist alles schön in Butter:
Er ist brav; ihr verbringt die meiste Zeit im Bett.
Kuscheln, Katzen streicheln und relaxen – und in deine Angelegenheiten wird er nicht reingezogen, erspart sich Ärger fett.

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Wenn Gentlemen oder normale ältere Männer auf richtig egoistisch denkende jüngere Männer stoßen (Gedicht)

Die „übelsten Kerle“ sind sie nicht:

Männer, die auf ihre bürokratische Nichteinbeziehung und ihre Nichtleistung sind erpicht:

Keine Blumensträuße oder andres Geschenk,

freche Sprüche, im Haushalt ungelenk.

 

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Eine Bezugsperson – kann es so etwas in jeder Situation geben? (Gedicht)

In vielen Lebensphasen sind beste Freundschaften in den allermeisten Leben bestimmt leicht möglich – du bist nicht allein.

Doch hast du in komplizierte berufliche Dinge verwickelte Familienmitglieder, wirst du bisweilen einsam sein.

Wenn du dann als Erwachsener selbst noch ne Branche betrittst,

in der es viele Stolpersteine gibt wie technische Inkompatibilitäten mit Behörden sowie Bevormundung von Leuten unter bestimmten Bildungsabschlüssen oder Einweihungen, nicht selten unter zahlreicher Gesellschaft du bist.

 

Image by Aristal Branson from Pixabay

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Beziehungen richtig gestalten (und nicht nach Roman-Vorbild) in unserer heutigen Zeit (Gedicht)

In einem Roman, der wir in der Schule lasen, erfuhr ich von nem bitteren Ende, in der der Mann der Frau gebeichtet, er hätte sie nie geliebt.

Oskar Maria Graf und München – das Buch wurd noch vor über 10-jährigem Münchner Wohnsitz von mir ausgesiebt.

Beziehungen richtig zu gestalten in unsrer heutigen Zeit ist ein schwieriges Ding: Wir streben nach Lebensoptimierung und finanziellem Aufstieg oder Bequemlichkeit –

doch wer die Realität der Umsetzung nicht aushält, verabschiedet und kommt zurück sofort oder nach einer Zeit.

Manche Buchtitel finden wir also besonders schlecht.

Und wir erleben Liebe – ob Vernunftssachen oder echt.

 

Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay

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Das „Kleine-Mädchen“-Virus – wie Frauen ernst genommen werden (Gedicht)

Selbst an der Uni noch tappen manche Frauen in die Falle:

Sie präsentieren sich zu süß oder als eine Art Schnalle.

Die Gründe dafür können vielerlei sein –

meist fehlt Selbstbewusstsein; dieses stellt sich mit dem Abschluss leichter ein.

 

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Die Schamlippengröße: bei Berufen, in denen man nicht nackt ist, irrelevant (Gedicht)

Als Teenager sich manch junge Frau geniert,

wenn ihre Schamlippen größer sind als die des Models, das das Magazin verziert.

Vielleicht hat auch schon manch Lover gelästert sogar

über dein fleischiges Wunder, das immer noch dem Durchschnitt entspricht – ist klar!

 

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